Heute waren wir auf Wandertour am See, der nicht da war. Der Cerkniško Jezero (Zirknitzer See) hatte sich für diesen Sommer bereits unter die Erde zurückgezogen und eine riesige Wiese mit einem größeren Schilfstreifen und nur ein winziges Restloch zurückgelassen, in dem viele kleine Fische ums Überleben kämpften. Die größeren werden laut der Dame im Nationalparkzentrum in einen künstlichen See umgesiedelt, sobald der echte trockenfällt.

In der Nähe des künstlichen Sees kann man gut die Sickerlöcher anschauen und was sonst so unter dem Wasserspiegel verborgen bliebe.

Wir folgten dann dem Drvošec Trail (Rohrdommelweg) am Rande des gräsernen Sees entlang zu mehreren Aussichtspunkten, von wo man das Terrain prima überblicken kann. Leider waren mangels Wasser auch keine der üblicherweise dort ansässigen Vögel und größeren Tiere zu sehen. Dafür mangelte es nicht an Schmetterlingen und wir sahen unseren zweiten Bären, nämlich einen Schönbär.

Wären Bären in der Gegend, würden diese sich wohl in der Nähe der Imkerei aufhalten, wo wir ein Glas Honig aus dem Medomaten als Souvenir mitnahmen. In einer größeren Pfütze im Wald waren an die 30 oder 40 Frösche zu Hause, die wir prima fotografieren konnten.
Zurück ging es dann auf einer staubigen Straße, die zwar nicht viel befahren, aber wenn dann kaum noch zu sehen war.
Nachdem wir uns beim örtlichen Merkator mit Wasser eingedeckt hatten, besichtigten wir noch die Napoleon-Brücke in Velike Bloke. Die dortige Kirche war leider verschlossen, sodaß wir nur durchs Schlüsselloch einen Blick auf den reich geschmückten Altar werfen konnten.
