Sechster Tag

Der heutige Tag verlief anders als geplant, war aber dennoch richtig toll. Ursprünglich standen die Postojna-Höhlen und die Predjama-Burg auf dem Programm, aber die horrenden Preise schreckten uns gewaltig ab. Also ließen wir die Höhlen links (eigentlich rechts) liegen und fuhren gleich zur Burg. Dort konnten wir für 3€ Parkgebühren die Burg nach Herzenslust von außen fotografieren, was uns absolut genügte.

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Dann schauten wir im Kartenprogramm, was es sonst so gibt und entschieden uns für die Planinska-Höhle. Was für ein gewaltiges Loch im Berg! Durch diese Höhle fließt der Fluß Unica, d.h. der kommt aus der Höhle raus. Wie wir später erfuhren, fließen zwei Flüsse in sie hinein, die sich dann unterirdisch vereinigen. Aber dazu später.

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Nach 50m standen wir im fast Dunklen vor einer Gittertür mit Schild, daß die Führung erst 17 Uhr stattfindet. Also schauten wir uns von der Höhle an, was anzuschauen war und beschlossen, später noch einmal wiederzukommen.

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Gleich nebenan gibt es noch einen großen Turm, der aber leider auch nicht zu besichtigen war.

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Wir fuhren also noch etwas weiter zu einem stattlichen Lost Place. Das ehemalige Herrenhaus Haasberg macht selbst als Ruine noch was her und wird von Ziegen und einem Esel bewohnt. Rein darf man zwar nicht, aber von außen ist es auch schon toll anzuschauen.

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Danach suchten wir im nahen Wald noch nach der Bunker-Höhle. Dabei handelt es sich um einen italienischen Weltkriegsbunker, der mit langen Gängen den Berg durchzieht und mehrere Ein-/Ausgänge hat.

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Nachdem der erste uns zu gefährlich erschien, versuchten wir den zweiten, wo wir auch andere Touristen vorfanden. Von hier aus liefen wir unterirdisch mehrere 100m durch verschiedene Gänge und fanden drei weitere Ausgänge - einen mit toller Aussicht, einen der in eine Beton-Verteidigungsanlage führte und einen, der mitten im Wald herauskam. Da just in diesem Moment ein Gewitter aufzog, schlugen wir uns die letzten Meter durch den Wald bis zum Auto. Dann ging es zurück zur Höhle.

Nach etwas Wartezeit bei Wasser und Keksen war es schließlich an der Zeit. Zuerst dachten wir, daß die Führung ausfällt, weil an der Höhle keiner war, machten aber ein paar schöne Aufnahmen von den Nebelschwaden, die nach dem Regen aus der Höhle kamen.

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Zurück am Parkplatz stießen wir dann doch noch zur Führung und konnten die tolle Höhle besichtigen. Wir erfreuten uns an den gewaltigen Hohlräumen, den Stalagtiten, Höhlenfledermäusen, dem unterirdischen Zusammenfluß und nicht zuletzt Grottenolmen.

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Ein Besuch in der Pizzeria rundete den Tag ab.


Autor: Diane

Diane