Vierter Tag

Heute zu Steffens Geburtstag sollte es etwas besonderes sein. Unser Weg führte uns daher ins Karstreservat nach Rakov Škocjan. Und tatsächlich stellte die dortige Natur alles bisher hier Gesehene in den Schatten. Bereits die erste Station auf dem Educational Trail (Lehrpfad) löste bei uns Begeisterungsstürme aus.

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Die Zelške Jame (Selzach-Höhlen), wo das kleine Flüßchen Rak aus dem Untergrund auftaucht und bei entsprechender Witterung (öfter mal Regen) bis zur 2,5 km entfernten Tkalca Jama (Weberhöhle) fließt, wo er wieder im Untergrund verschwindet, kann man auf eigene Faust erkunden. Vom Eingang unter der „kleinen natürlichen Brücke“ bis um die 150 m (oder etwas mehr) in den Berg hinein, wo man ohne Taschenlampe in völliger Dunkelheit tappt.

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Wir hatten unser künstliches Licht natürlich dabei und konnten so den Anblick von gewaltigen Stalagmiten, -titen und -naten genießen.

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Auch außerhalb der Höhlen bildet der Karst mit der kleinen Brücke in über 40m Höhe, den herabhängenden Efeuranken und dem an einigen Stellen oberirdisch fließenden Rak eine atemberaubende Kulisse. Andere Touristen waren nur wenige da, sodaß man auch die herrliche Ruhe genießen konnte.

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Von diesen Höhlen aus führte uns unser Weg weiter durch die Schlucht über die Ruine einer Sägemühle, eine weitere Quelle des Rak, der ein bißchen aussieht wie der Blautopf und die „große natürliche Brücke“ bis zur Weberhöhle, welche wir natürlich auch ausgiebig erkundeten.

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In dieser ist es feuchter als in den anderen Höhlen und man kann erahnen, wie es hier bei höherem Wasserstand aussehen würde. Sogar einige große Bäume hat der „kleine“ Fluß hier hereingespült.

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Ein weiter oben liegender Ausstieg führte uns dann wieder auf den Weg zurück.

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Nach insgesamt 6 Stunden im Kartsgebiet machten wir uns dann auf zur nächsten Gaststätte und gönnten uns ein wohlverdientes Schnitzel.


Autor: Diane

Diane