Nach der Städtetour von gestern zog es uns heute wieder in die Natur. Auf dem Weg zur Iška-Schlucht machten wir aber dennoch den einen oder anderen Halt, um uns die am Wege angepriesenen Sehenswürdigkeiten anzuschauen.
Zuerst war das die Kirche von Velike Lašče. Diese hatte leider geschlossen (obwohl katholisch), aber von außen ist sie auch schon ganz hübsch.

Dann durchmaßen wir mit wenigen Schritten noch den winzigen Trubar-Park im selben Ort, wo jeder bekannten Persönlichkeit, die hier geboren wurde oder mal 5 Minuten verweilte (so genau wissen wir das nicht, es war alles auf Slowenisch) eine Stele gewidmet ist. Benannt ist der Park nach einem Herrn Trubar, dem Begründer der slowenischen Literatursprache.

Dessen Wohnhaus in einer alten Mühle stand als nächstes am Weg und wollte besucht werden. Also stoppten wir kurz in Rašica.

Der nächste Ort - Turjak - hatte schon eine Burg zu bieten. Allerdings wird diese gerade renoviert. Wir bestaunten sie von außen und wanderten dann zu den nahegelegenen Bajdinški-Wasserfällen. Aufgrund der langen Trockenheit waren diese auch eher unterwältigend, aber der Wald ringsum war ruhig und angenehm.


Nun ging es aber zur Iška-Schlucht. Zum Glück war der Parkautomat nicht mehr funktionstüchtig, so konnten wir kostenlos dort parken, denn am Ende standen sechs Stunden auf der Uhr. Der Wanderweg war anfangs sehr gut und eben und führte bis zu einer Stelle, wo der Fluß etwas tiefer ist und daher von Einheimischen als Badestelle genutzt wird.

Den dortigen Cache konnten wir nicht finden und der Weg zum nächsten, am Highlight der Schlucht, führte am jenseitigen Flußufer entlang. Wir wollten aber nicht den ganzen Weg bis zum Parkplatz zurück und dort über die Brücke, also suchten wir uns eine seichte Stelle, wo wir den Fluß zu Fuß queren konnten.


Dort angekommen ging der Weg auch gut weiter, begann aber bald anzusteigen und ging dann in einen schmalen Saumpfad über, der uns die nächsten anderthalb Kilometer teils in luftiger Höhe über dem Talgrund entlang führte. Nach halber Strecke hatten wir eigentlich keine Lust mehr, aber das Highlight lockte und wir geben doch nicht einfach auf.

Am Ende des Weges kamen wir wieder unten am Fluß heraus und konnten das Loch im Felsen bewundern, welches der Fluß erschaffen hatte. Sicher haben es nicht viele Touristen bis hierher geschafft, aber wir schon.

Obwohl wir auch hier kein Cacheglück hatten, waren wir mächtig stolz auf uns.


Nach einer Stunde Rückweg hatten wir uns dann unser Abendessen redlich verdient. Es gab zwar wieder einmal nur Pizza, aber das war uns heute egal.