Im Grunde war uns klar, daß der gestrige Tag eigentlich kaum zu toppen ist und der heutige begann dann auch schon mal mit Regen. Aber sowas hält uns nicht von Unternehmungen ab. Also machten wir uns auf nach Borovnica und Umgebung. Zur Abwechslung sollte es mal ein Wasserfall sein. Die Pekel-Schlucht bietet gleich mehrere davon. Die gehören alle zum gleichen Bach, liegen aber in einigem Abstand.

Doch zunächst schauten wir uns bei nachlassendem Regen den letzten verbliebenen Pfeiler des ehemals längsten, aber nicht höchsten (das ist die Göltzschtalbrücke) Eisenbahnviadukts Europas an.

Außerdem besuchten wir noch das ehemalige Eisenbahnwärterhäuschen Nr. 666 und sammelten jeweils einen Cache ein. Dann kam die Sonne raus und es ging zur Schlucht.

Der erste Wasserfall, der in der Karte markiert war, bestand eigentlich aus mehreren kleinen Katarakten und ist nicht wirklich ein Wasserfall, aber Nummer 2 und 3 waren die Wanderung auf relativ steilen Wegen, fragwürdigen Brücken und anspruchsvollen Treppen definitiv wert.



Zu den letzten beiden Fällen wurde der Weg sogar noch beschwerlicher und am Ende in unseren Augen zu gefährlich, sodaß wir lieber den Rückweg antraten. In der Gaststätte am unteren Ende der Schlucht gönnten wir uns ein(en) Eis(kaffee).


Was tun mit dem angebrochenen Nachmittag? Wir machten uns auf in Richtung Krim. Das ist ein Berg in der Nachbarschaft, nach welchem auch gleich der ganze Bergrücken benannt ist, sowie eine dort befindliche Höhle. Diese war leider nicht begehbar, aber die Aussicht vom nahegelegenen Gipfel war wirklich atemberaubend.

Eine Burgruine lag auch noch am Heimweg, aber die war leider nicht mehr das Wahre. Nun war es aber auch schon Zeit fürs Abendessen, welches wir in Zerovnica einnahmen.